Wir haben mit Linda Läderach, Co-Präsidentin der Flying Angels, über Erwartungen, Chancen und die Zukunft des Ultimate Frisbee im HOME OF BEACH gesprochen. Sie gibt Einblick, warum die neue Infrastruktur für den Sport in Bern und der ganzen Schweiz ein wichtiger Schritt nach vorne ist.
HOB: Was war deine persönliche Reaktion nach Bekanntgabe des Baustarts des HOME OF BEACH?
L.L.: Ich war froh und erleichtert, als es endlich los ging. Das HOME OF BEACH ist ein grosses Projekt mit hohen Investitionen und vielen Beteiligten. Es ist schön, dass wir einen kleinen Beitrag dazu leisten konnten.
HOB: Wie hat sich die Ultimate Frisbee-Szene während der Übergangszeit mit den Provisorien und dem Neubau organisiert?
L.L: Die Tryouts für die diesjährige Beach Ultimate Weltmeisterschaft in Portugal konnten im Januar zum Glück noch in der alten Halle durchgeführt werden. Bisher haben wir die alte Beachhalle während des Sommers nicht benutzt, sondern „klassisch“ auf Rasen gespielt. Deshalb ist die Übergangszeit für uns bisher nicht wirklich problematisch. Einzig auf unser traditionelles Silvester-Turnier mussten wir verzichten. Einen konkreten Plan B haben wir aktuell noch nicht.
HOB: Welchen Stellenwert wird das HOME OF BEACH künftig für den Ultimate Frisbee-Sport haben?
L.L: Wir hoffen, dass das HOME OF BEACH ein zentraler Pfeiler für die wachsende Beach Ultimate Community in Bern und der Schweiz wird. Wir haben aus praktischen Gründen bisher oft Beach Soccer Plätze genutzt. Leider verschwinden die Plätze Muri oder Zürich (Juchhof) demnächst. Mit dem HOME OF BEACH entsteht nun aber eine Infrastruktur, die uns vermutlich grossartige Trainingsoptionen ermöglichen wird.
HOB: Wo siehst du Vorteile des HOME OF BEACH im Vergleich zum bisherigen Beachcenter Bern?
L.L: Die Länge ist ganz entscheidend. Beach Ultimate Felder sind eigentlich 75 Meter lang und 25 Meter breit. Mit dem HOME OF BEACH und den Abmessungen von vier Beachvolleyball Feldern nebeneinander ist Ultimate Frisbee einfach realistischer. Unsere Bewegungsabläufe, Spielzüge und Würfe könnten wir auf der grösseren Fläche besser üben.
HOB: Was erhoffst du dir für den Ultimate Frisbee-Sport in der Schweiz vom Bau des HOME OF BEACH?
L.L: Das HOME OF BEACH könnte ein Ort werden, um die verstreuten Schweizer Spielerinnen und Spieler im professionellen Umfeld zu bündeln. Das HOME OF BEACH könnte die Vorbereitung auf die Europa- und Weltmeisterschaften für Clubteams und die Nationalteams sicherlich verbessern.
HOB: Welche Aktivitäten sind von Ultimate Frisbee im HOME OF BEACH geplant?
C.B.: Wir haben bisher noch keinen Masterplan, weil unsere Rasen-Saison noch läuft und die WM-Kampagne erst vor uns steht. Allerdings ist das HOME OF BEACH prädestiniert für die nationalen Tryouts, ein regelmässiges Training, um uns auf Beachturniere vorzubereiten, sowie natürlich unser Silvester-Turnier.
Vielen herzlichen Dank für das sehr spannende Interview.
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